Was es heißt, konservativ zu sein

Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt.
Antoine de Rivarol

Konservative sehen etwas Gutes und Richtiges in den Erfahrungen, welche die Menschen vor ihnen gemacht haben. Echte Werte sind über Generationen hinweg erprobt. Sie sind nicht nur in Gegenwart und Vergangenheit gültig, sondern auch in der Zukunft. Sie sind Fixpunkt und Garant dafür, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen. Echte Werte finden wir in den Traditionen unserer Heimat wieder: Der biblischen Offenbarung; dem Humanismus und der Aufklärung; der Kulturnation Deutschland mit ihrer Philosophie, ihrer Dichtung, ihrer Kunst und ihrem Brauchtum. Das heißt für uns: Ein Wertefundament, das christlich, freiheitlich und patriotisch ist!

Einigkeit und Recht und Freiheit sind des Glückes Unterpfand.
Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Wir Konservativen wertschätzen das Alte und sind offen für das Neue. Wir lieben unser Land und respektieren andere Kulturen und Nationen. Wir sind für einen starken Staat, der Freiheit ermöglicht. Wir begeistern uns für Fleiß, Erfolg und Leistung; wir sind bei den Schwachen und Verwundbaren. Wir stehen für unsere Sache ein, mit Herz, Hand und Verstand.

Konservativ heißt an der Spitze des Fortschritts marschieren.
Franz-Josef Strauß

Echter Fortschritt bedeutet für uns Evolution, nicht Revolution. Die Vergangenheit hat viele falsche Prediger erlebt. Wir treten deshalb mit grundsätzlicher Skepsis an politische Entscheidungen heran. Nicht aus Feigheit, sondern aus dem Gefühl der Verantwortung heraus: Denn jede politische Entscheidung betrifft das Leben von Millionen Menschen, im Guten wie im Schlechten. Wir denken kritisch über alle Folgen von Veränderung nach, damit wir sicherstellen, dass sie tatsächliche Verbesserung bringt.

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Immanuel Kant

Konservativ sein heißt vor allem, ein Bekenntnis zur Vielfalt der Meinungen und Ansichten abzugeben. Wir wollen nicht allein bestimmen. Wir wollen leidenschaftlich auch mit denen diskutieren, die andere Ideen vertreten als wir. Wir glauben an die Kraft der Vernunft und des frei vorgetragenen Arguments. Nur so finden wir gemeinsam als Gesellschaft heraus, welche politische Lösung die beste für uns alle ist.

Die Freiheit ist nie mehr als eine Generation von ihrer Auslöschung entfernt
Ronald Reagan

Als Konservative lehnen wir die vorherrschenden linken Ideologien ab. Seit jeher versprechen sie, den Menschen „aus seiner Unterdrückung zu befreien“ – in der Realität haben Marxismus, Sozialismus und Kommunismus aber stets zum genauen Gegenteil geführt, nämlich der totalen Ausbeutung des Menschen durch diktatorische Systeme. Auch dreißig Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind wir zur Wachsamkeit aufgerufen: Die Verharmlosung kommunistischer Graultäten, die Akzeptanz und Förderung des Linksextremismus durch politische Akteure sind ein trauriger Beleg dafür, dass wir Konservativen auch heute noch der Verbreitung roten Gedankenguts entschieden entgegentreten müssen – damit auch zukünftige Generationen in Frieden, Freiheit und Wohlstand leben können.


Unsere Positionen

  1. Wir fordern ein offensiveres Bekenntnis zur Freiheit und zur westlichen Wertegemeinschaft.
  2. Wir stehen für die Verteidigung der Freiheit gegen totalitäre Ideologien und Fanatismus.
  3. Wir fordern die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands.
  1. Wir fordern die Rückbesinnung auf eine föderal geprägte Europäische Union im Sinne Adenauers, De Gaulles und De Gasperis und lehnen einen EU-Zentralismus ab.
  2. Wir fordern die Stärkung von Subsidiaritätsprinzip und Konnexitätsprinzip.
  3. Wir wollen eine „atmende“ Europäische Währungsunion mit Eintritts- und Ausschlußmöglichkeit europäischer Staaten und fordern die strikte Einhaltung der Stabilitätskriterien von Maastricht.
  4. Wir wollen keine Haftungsgemeinschaft in der EU und keine weiteren „Rettungspakete“.
  5. Wir lehnen einen EU-Beitritt der Türkei ab.

Lesen Sie hierzu auch unser Positionspapier Europapolitik.

  1. Wir fordern die Rückkehr zur Einhaltung von Recht und Gesetz sowohl auf europäischer Ebene (Dublin-Verfahren und Schengener Abkommen) als auch auf nationaler Ebene (Art. 16a GG).
  2. Wir fordern die Einführung von Transitzonen, einen besseren Schutz der EU-Außengrenzen und der deutschen Grenzen sowie deutsche Grenzkontrollen im Falle verstärkter Zuwanderung.
  3. Wir fordern, daß im Mittelmeer aufgegriffene Migranten an die Küste zurückgeführt werden, von der sie gekommen sind.
  4. Wir fordern die Einführung einer Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen. Ein Aufenthaltsrecht für Asylbewerber darf nur für den Zeitraum gelten, in dem die Verfolgung besteht.
  5. Wir wollen eine Migrationspolitik, die Assimilation statt Integration einfordert und sich an einer europäisch-deutschen Leitkultur orientiert.
  6. Wir fordern eine am Bedarf des Arbeitsmarkts orientierte Einwanderung und sprechen uns für eine gesteuerte qualifizierte Zuwanderung aus, wie sie bereits in Kanada und Australien praktiziert wird. Eine weitere Einwanderung in unsere Sozialsysteme ist nicht mehr zumutbar und würde den Wohlstand in Deutschland gefährden.
  7. Wir fordern die Angleichung der Sozialstandards für Asylbewerber in den EU-Mitgliedsstaaten, um Anreize für eine einseitige Wirtschaftsmigration nach Deutschland zu minimieren
  8. Wir fordern eine schnellere und konsequentere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber sowie die Streichung der Entwicklungshilfe für Länder, die bei der Rückführung nicht kooperieren.
  9. Wir fordern eine schnellere Ausweisung von ausländischen Intensivstraftätern und potenziellen Gefährdern unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Lesen Sie unser Positionspapier Zuwanderung.

  1. Wir fordern die Stärkung von Polizeibefugnissen, die den Einsatzkräften im Rahmen der Gesetze mehr Handlungsfreiheit zugestehen.
  2. Wir fordern deutlich höhere Strafen für den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gemäß Paragraph 113 StGB.
  3. Wir fordern die konsequente Bekämpfung von Rechts- und Linksextremismus sowie religiösen Extremismus. Außerdem fordern wir eine Rückbesinnung auf einen antitotalitären Konsens unter den demokratischen Parteien, den Medien und in der Gesellschaft.
  4. Wir fordern Maßnahmen zur strikten Durchsetzung des Rechtsstaats und eine konsequentere Rechtsanwendung.
  5. Wir fordern die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft und die Rückkehr zum Staatsangehörigkeitsrecht vor dem Jahr 2000, entsprechend der Beschlusslage des CDU Bundesparteitags.

Positionspapier Sicherheit

  1. Wir fordern eine Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards.
  2. Wir fordern zur Entlastung der Arbeitnehmer die Abschaffung der kalten Progression.
  3. Wir fordern die steuerliche Entlastung von Mittelstand, Arbeitnehmern und Familien mit Kindern.

Weiteres finden Sie in unserem Positionspapier Finanzpolitik.

  1. Wir fordern eine verläßlichere und preisgünstigere Energieversorgung sowie ein Ende der nicht durchdachten „Energiewende“.
  1. Wir fordern die Wiedereinführung von Schulnoten, des leistungsorientierten gegliederten Schulwesens sowie die Abschaffung der Gesamtschulen.
  2. Wir fordern die Abschaffung der Studentenvertretung (AStA) und stattdessen die Orientierung am bayrischen Modell der Studentenvertretung.
  3. Wir fordern die Streichung sämtlicher staatlicher Mittel zum sogenannten Gender Mainstreaming.
  4. Wir fordern ein Ende der Frühsexualisierung an Schulen und entsprechende Änderungen in den Bildungsplänen der Länder.
  1. Wir stehen für einen wirksamen und lückenlosen Schutz des menschlichen Lebens vom Anfang bis zum Ende. Das beinhaltet insbesondere die Unverfügbarkeit über menschliches Leben durch Menschen. Das Recht auf Leben ist allen Menschen zugesichert – auch dem noch nicht Geborenen. Durch geeignete Maßnahmen ist daher sicherzustellen, dass die Zahl der Abtreibungen erheblich gesenkt wird.
  1. Die Ehe zwischen Mann und Frau und die Familie stehen als Keimzelle der Gesellschaft unter dem besonderen Schutze des Grundgesetzes und sind daher besonders zu fördern. Wir fordern weitere finanzielle Verbesserungen für Familien im Steuer- und Rentenrecht, insbesondere die Berücksichtigung von Erziehungszeiten bei Frauen und Männern.

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